Wer sollte KEINE Psychedelika nehmen: Kontraindikationen und Risiken
Wichtigste Erkenntnisse
- Psychedelika sind kontraindiziert bei persoenlicher oder familiaerer Vorgeschichte psychotischer Stoerungen
- Kardiovaskulaere Erkrankungen bergen erhebliche Risiken, besonders bei MDMA und Ibogain
- Arzneimittelinteraktionen mit SSRIs, MAOIs und Lithium koennen gefaehrlich oder lebensbedrohlich sein
- Schwangerschaft und bestimmte neurologische Erkrankungen sind absolute Kontraindikationen
Warum diese Diskussion wichtig ist
Mit wachsendem oeffentlichen Interesse an psychedelischer Therapie ist es wichtig zu diskutieren, wer diese Behandlungen NICHT erhalten sollte. Korrekte Voruntersuchung und Patientenauswahl sind grundlegend fuer sichere Behandlung.
Absolute Kontraindikationen
Psychotische Spektrumstoerungen
Die kritischste Kontraindikation ist eine persoenliche oder familiaere Vorgeschichte psychotischer Stoerungen:
Forschung auf PsiHub schliesst konsistent Personen mit diesen Erkrankungen von klinischen Studien aus.
Kardiovaskulaere Erkrankungen
MDMA: Unkontrollierter Bluthochdruck, Herzrhythmusstoerungen Ibogain: Jede vorbestehende Herzerkrankung, Long-QT-Syndrom
Schwangerschaft
Alle Psychedelika sind waehrend der Schwangerschaft kontraindiziert.
Relative Kontraindikationen
Medikamenteninteraktionen
SSRIs: Reduzieren psychedelische Wirkung; Serotonin-Syndrom-Risiko mit MDMA MAOIs: Verstaerken psychedelische Wirkung dramatisch Lithium: Fallberichte von Krampfanfaellen; absolute Kontraindikation
Psychische Erkrankungen
Screening-Best-Practices
Substanz-Sicherheitsprofile auf PsiHub.
Referenzen
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